Wieder Sommertraining mit Thomas Beyer und Markus Eßler vom Ajikate Wattenscheid

Das Wichtigste ist schon geklärt – die Termine:

Am 22. Juli sowie den 13, 20 und 27 August wird es wieder ein Sommerprogramm mit Thomas Beyer und Markus Eßler vom Ajukate Wattenscheid geben.

Dies sind vier Dienstag-Abende, in dem wir einerseits Aikido von mir als auch Judo, Karate, Jiu-Jitsu und Antiterrorkampf den beiden Trainern aus Wattenscheidt geben.

Trainingsbeginn ist wie sonst beim Aikido um 18.30 Uhr.

Wir freuen uns schon auf spannendes Training.

16. Form revisited

Es mag an dem langen Namen, den sich nicht mal so manche Aikido-Meister merken können:
(Moment, ich muss gerade nachgucken.)
Ushiro-katatekubishime-katate(tekubi)dori
Die 16. (und höchste) Angriffsform des Aikido.
‚ mache ich im normalen Training normalerweise nicht, wie wahrscheinlich viele andere Trainer auch.

Aber oho! Jetzt habe ich sie doch einmal ausprobiert und siehe da, es klappt und macht Spaß. Also warum nicht auch mal öfter die hohen Angriffstechniken üben?

Hier noch was zum Gucken: Meister Saito zeigt hier verschiedene Techniken aus Ushiro-katatekubishime-katate(tekubi)dori. Viel Spaß!

 

Steinbruch Demokratie – Jetzt geht ’s los

Heute Abend beginnt um 19.00 Uhr das Gelsenkirchener Mitmach-Projekt Steinbruch Demokratie.

Paul Baumann, der bekannte Gelsenkirchener Kulturveranstalter, hat dieses Projekt aus Anlass der Machtergreifung der Nazis vor 80 Jahren entwickelt und organisiert. Die Hintergründe wurden in einem schönen Artikel zusammen gefasst.

Warum erwähne ich das dann noch hier? Mein Freund Paul Humann und ich sind mit einem eigenen Beitrag im Programm dabei.  Dazu später mehr.

Ich bin sehr auf das Programm gespannt: Der Anlass ist wichtig, das Programm ist vielfältig. Es wird viele verschiedene Sichtweisen auf unsere Demokratie geben. Das stelle ich mit kritisch-bereichernd vor. Vielleicht für mich auch nach 15 Jahren Lokalpolitik eine Betrachtung von außen auf das eigene Engagement.

Darum lege ich Steinbruch Demokratie jedem ans Herz.

 

15 Jahre Vorstand

Kaum zu glauben. Letzte Woche Mittwoch auf der Jahreshauptversammlung der Gelsenkirchener Grünen habe ich fünfzehn Jahre Vorstand vollendet – fünfzehn sehr bewegte Jahre.

Ich lasse die Jahre einmal stichwortartig Revue passieren:

1998 – 2000 Beisitzer
Die ersten Jahre.
Die erste rot-grüne Bundesregierung
Aber auch die erste Zerreißprobe durch den Kosovo-Einsatz
2000 – 2006 1. Mal Kassierer
Häufiger Sprecherwechsel
Zweite Zerreißprobe: Afghnistan-Einsatz
2. Rot-grüne Bundesregierung
Kooperation mit der SPD in Gelsenkirchen
Seit der Kommunalwahl 2004 in Doppelfunktion als Mitglied der Bezirksvertretung Ost
2006 – 2008 Kreisverbandssprecher
Sonderparteitag zu Afghanistan
Debatte um das bedingungslose Grundeinkommen
Stromwechselparty in Buer
Einführung der Doppelspitze in Gelsenkirchen
2008 – Ende 2009 Schriftführer
Rollentausch mit dem „bekanntesten Schriftführer Deutschlands“ Robert Zion
Ende 2009 – heute 2. Mal Kassierer
Wirtschaftskrise
Fukushima

Zum Schluss gaben mir die Grünen noch eine wirklich schöne Anerkennung auf den Weg. Ich wurde einstimmig (!) wiedergewählt. Nicht einmal die üblichen 1 bis 2 Gegenstimmen. Da wurde mir ein großes Vertrauen entgegengebracht.

Was heißt das für die Zukunft? Ganz klar: Mach‘ weiter so!
Also auf noch viele Jahre im Grünen-Vorstand. Noch viele weitere Wechsel in den Funktionen? Wohl nicht. Ich habe meinen Platz gefunden: Kassierer wohl noch etliche Jahre.

Rechenschaftsbericht über meine Tätigkeit in der Bezirksvertretung Gelsenkirchen Ost in 2012

BV-Ost – 17.03.2012 bis 07.03.2013 (Wolfgang Küppers)

17 Stimmberechtigte Mitglieder (9 SPD, 4 CDU, 1 GRÜNE, 1 Linke, 1 FDP, 1 PRO NRW)

In dieser Rechenschaftsperiode fanden die Haushaltsberatungen aufgrund des Stärkungspaktes Kommunalfinanzen bereits im September 2012 statt. Die Beratungen waren jedoch bemerkenswert unspektakulär. Die Vorbereitungszeit war sehr kurz. Die in dieser kurzen Zeit getroffenen Feststellungen waren:

Der Haushaltsentwurf enthalte vorwiegend maßvolle Sanierungsmaßnahmen.

Jedoch war die Erhöhung der Hundesteuer kritisch zu sehen.

Darum habe ich mich – wie sonst auch – enthalten.

Bei den Bebauungsplänen habe ich einer Änderung des Vereinsgeländes von Schalke 04 zugestimmt. Grund war die Planung des Vereins u. a. des „Tores auf Schalke“.

Bei der Abschlussberatung des Bebauungsplanes Insterburger Straße habe ich mich hartnäckig für die kritische Eingabe des BUND eingesetzt. Vor Abbruch der alten Gebäude sind noch weiter gehende Untersuchungen auf Federmauspopulationen erforderlich. Zwar wurde ich überstimmt, aber wenigstens sollten die Hinweise zum besseren Federmausschutz an die Baugenehmigungsbehörde weitergegeben werden.

An der Rundfahrt der Baumkommission zur Besichtigung der zur Fällung vorgesehenen Bäume habe ich teilgenommen. Die Vorschläge waren in diesem Jahr alle nachvollziehbar. Es wurden immer Nachtpflanzungen vorgenommen.

Ebenso habe ich an einem weiteren Sozialraumgespräch teilgenommen. Der Schwerpunkt war hier die Gesundheitssituation von Kindern und Jugendlichen.

Anfragen habe ich zu dem evtl. geplanten Ausbau der Adenauerallee, zum Konzept des Resser Wochenmarktes, dem Winterdienst und der Parksituation auf der Hertener Straße in Resse und eines leer stehenden Ladenlokals an der Cranger Straße gestellt.

Stolpersteine in Gelsenkirchen, Ermordung des NS-Opfers Erich Lange vor 80 Jahren gedacht

Eigenfoto Wolfgang Küppers Stolperstein Erich Lange Ermordung
Eigenfoto Wolfgang Küppers Stolperstein Erich Lange Ermordung

Am 23.03.2013 hielt ich an dem Stolperstein Erich Langes Ecke Ebertstraße / Am Rundhöfchen die folgende kleine Rede:

„Verehrte Anwesende,

Mein Name ist Wolfgang Küppers und ich bin Mitglied im Vorstand von Bündnis 90 / Die Grünen Gelsenkirchen.

Die Grünen Gelsenkirchen sind Paten des anderen Stolperstein Erich Langes in der Schwanenstraße, wo er gelebt hatte.

Ich nehme an, er war ein unbequemer Mensch. Seine Persönlichkeit ist umstritten. Erst war er Mitglied der SS, aber dann konnte er sich lösen und wechselte zur KPD. Man kann lange darüber nachdenken, was er in der Zeit bei der SS getan haben könnte.

Jedoch treten jeder Streit, jede Bedenken zurück vor dem Hintergrund seiner Ermordung durch die Nazis.

Mit der Patenschaft von Erich Lange wollten wir an einen Menschen erinnern, der sich hat lossagen können von einem System aus Rassismus, Gewalt und Terror – und dafür mit dem Leben bezahlen musste.

Hier zeigte sich schon früh die Grausamkeit der Nazis. Abtrünnige wurden mit dem Tode bestraft. Später, in den Kriegsjahren, mussten dies Menschen im Widerstand und Deserteure erleiden. In der Propaganda wurden sie als Feiglinge und Verräter diffamiert.

Wir erinnern uns an Erich Lange. Sein Tod führt uns die Grausamkeit des NS-Regimes vor Augen.

Für uns heute heißt dies: Eine Barbarei wie die, der Erich Lange zum Opfer wurde, darf es nie wieder geben.

Meister Noro ist gestorben

Von meinen Aikido-Kollegen habe gerade erfahren:
Meister Masamichi Noro ist gestorben.

Er war einer der Wegbereiter des Aikido und Begründer des Kinomichi

Ich habe ihn mehrmals auf den beliebten Kinomichi-Lehrgängen bei Meister Asai erlebt. Das war richtig kultig. Welche Freude, Spaß und Erkenntnis er über unsere Bewegungen vermitteln konnte, war schon bedeutend.

Ich bin sehr betroffen. Ein großer Verlust.
Schaut einmal hier. Das Video zeigt sehr gut, wie er Kinomichi unterrichtete.

Blog-Szene in Gelsenkirchen

Nachdem mein erster Blog „Biomancer.de“ den Servertod gestorben ist und nach nun zwei Jahren eine Art Neustart immer noch statt findet, gucke ich mich Orientierung suchend im Netz um, wer in der Gelsenkirchener Blogger-Szene noch da ist und wer nicht.

PatJe das ewige Blog meines Freundes Patrick Jedamzik, hat aber die politischen Themen in einen eigenen Blog patrick-jedamzik.de

Auch Irene Mihalic, die Bundestagskandidatin der Gelsenkirchener Grünen und politisches Multitalent, schreibt immer noch auf einer ansprechenden Seite.

Sandra Stoffers, A-capella-Sängerin von Salander schreibt auf Welt bewegen über ihre Musik und ihr politisches Engagement, aktuell in der Occupy-Bewegung. Sie hat ihre Vorgänger-Seite „Sandras Blog“ unter einem neuen Namen weitergeführt.

Das Gelsenkirchen-Bolg von Dennis Zitzewitz schreibt unermüdlich über Bemerkenswertes aus der Stadt in Mitten des Ruhrgebietes.

Nach wie vor gibt es den Roten Emscherboten. Knut Massmann beobachtet die Politik um die Partei die Linke in Gelsenkirchen.

Hometown Glory mit einer eigenen Sicht auf Gelsenkirchen(-Buer).

gelsen-pen sieht Gelsenkirchen mehr durch die fotografische Linse.

Online-Magazine

Buerpott ist ein Online-Magazin der Westfälischen Hochschule und bietet Aktuelles aus Buer.

Herr Kules Mit den eigenen Worten beschrieben: „Ein feuilletonistisches Magazin für Gelsenkirchen und Umgebung.“

Gelsenkirchener Geschichten Nach eigener Bezeichnung „Die interaktive Spurensammlung Gelsenkirchener Geschichte – Soziokulturelles von Gestern und Heute“. Eine Untertreibung sondern ein Füllhorn über Gelsenkirchen.

Nicht zuletzt gibt es da noch den „obersten Blogger der Stadt“. Die Kolumne von Frank Baranowski ist durchaus mal einen Besuch wert.

Es felht das Blog des anderen Dennis, Dennis Bartel mit seinen messerscharfen Beobachtungen der Gelsenkirchener Lokalpolitik. Auch Grünes Gelsenkirchen, das Blog-Projekt von Patrick Jedamzik über grünen und grün-nahe Themen ist vom Netz gegangen. Da ich da selbst mitgemacht habe, finde ich es besonders schade. Auch der Püttagoras meines Freundes Heiko ist leider vom Netz gegangen.